Auto teilen schont die Umwelt

„Nachhaltig kleiden-kaufen-kochen“ wird immer mehr zum Werbträger. Ein Beispiel liefert die Ausgabe des Mainzer Wochenblattes aus dem VRM Verlag am 26. Juni 2021. „Liebe Leserinnen und Leser, die Ausgabe, die Sie hier in der Hand halten, widmet sich dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit.

Sicherlich ist Ihnen bereits aufgefallen, dass wir mit unserer zweiwöchentlichen Kolumne „Nachhaltigkeit kurz erklärt“ dem Thema schon Raum geben, genau wie Ihnen schon unsere Serie „Ackerkult – Land lässt leben“ ins Auge gesprungen ist und Sie sich sicherlich an unsere Ausgabe mit dem Schwerpunkt Wald erinnern. Aber wieso ist uns Nachhaltigkeit so wichtig? Ganz einfach: Weil wir mutig in die Zukunft schauen wollen! Wir wünschen uns, dass wir alle die Herausforderungen, vor denen wir stehen, tatkräftig angehen und gemeinsam eine gute Zukunft für uns und die folgenden Generationen ermöglichen…..“ schreibt Ulla Niemann, Redaktionsleiterin.

Beeindruckend, wie in dieser Ausgabe Themen der Nachhaltigkeit präsentiert werden. Auch das Thema Carsharing fehlt nicht. Dr. Philipp Veit, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit und E-Carsharing der UrStrom BürgerEnergieGenossenschaft Mainz eG wird wie folgt zitiert:

„Der Umweltaspekt wird den Menschen immer wichtiger, weshalb auch E-Carsharing immer wichtiger wird neben dem konventionellen Carsharing. Trotzdem sind die Themen Carsharing und Elektroautos bei manchen Menschen noch mit diversen Vorurteilen und Berührungsängsten behaftet.“ Um diese Barriere abzubauen und den Menschen mehr Spaß am Teilen eines Elektroautos zu bieten, hat UrStrom an der Volkshochschule in Mainz den Kurs „Mobilitätswende und Klimaschutz“ angeboten, bei dem die Teilnehmer alles Wichtige über Klimawandel, Mobilitätswende, Elektroautos und Carsharing lernen und am Ende sogar einen „E-Carsharing Führerschein“ bekommen. „Dieses Informationsangebot kam so gut an, dass es mittlerweile an vielen Volkshochschulen in ganz Rheinland-Pfalz angeboten wird“, freut sich Philipp Veit. Dachgenosenschaft Die UrStrom eG hat zudem im August 2020 zusammen mit einigen anderen BürgerEnergieGenossenschaften die deutsche Dachgenossenschaft für e-Carsharing „Vianova eG“ gegründet. Anfang dieses Jahres wurde die Vianova eG dann erfolgreich ins Genossenschaftsregister eingetragen. Die Dachgenossenschaft hilft deutschlandweit E-Carsharing-Angebote zu realisieren. Dabei kommt auch die „e-Carsharing in Bürgerhand-App“ zum Einsatz, die E-Carsharing einfach macht. Mittlerweile gibt es über 20 Genossenschaften, die E-Carsharing Projekte realisiert haben oder planen. Die Dachgenossenschaft Vianova eG hat ambitionierte Ziele. 400 bis 600Autos sollen es in drei Jahren im genossenschaftlichen Verbund sein. Auch an kleinere Transportfahrzeuge wird gedacht, eines ist bereits am Start. Zudem liegen Anfragen von Genossenschaften, Wohnprojekten und anderen Gruppen vor. Attraktiv für die Interessenten sei die Möglichkeit mitzugestalten. Großes Potenzial sehen die Macherinnen und Macher der Vianova im Nachbarschaftsauto. „Viele Leute haben Zweit- oder Drittautos.Ein gemeinsames Elektroauto ist preislich und ökologisch besser und fördert den Gemeinschaftssinn“, erläutert der Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit Philipp Veit. Mainzer Wochenblattes, VRM Verlag am 26. Juni 2021.